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Trendmonitor 2018. Mobile Audio- und Video-Streaming-Flatrates entwickeln sich zum Massenmarkt

Mobile Audio- und Video-Streaming-Flatrates entwickeln sich zum Massenmarkt

03. Januar 2018. Mit der Einführung ihres StreamON-Angebots im April 2017 ist die Deutsche Telekom auf ein breites Kundeninteresse gestoßen. Die Nutzer können damit Videos und Musik ausgewählter Telekom-Partner auf ihr Smartphone streamen, ohne dass ihr vertraglich inkludiertes Datenvolumen von 2 GB bis 10 GB verbraucht wird. Doch mit dem Angebot ruft die Telekom die Regulierung auf den Plan. Die Bundesnetzagentur moniert, dass StreamON u.a. nicht den EU-Vorschriften zur Netzneutralität entspreche. Im Stream-ON-Paket darf die Videoqualität der übertragenen Videos nicht durch die Telekom gedrosselt werden.

Dr. André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia, © Goldmedia

Dr. André Wiegand, Geschäftsführer Goldmedia, © Goldmedia

Im Dezember 2017 hatten bereits rund 700.000 Telekom-Kunden die Streaming-Flatrate für rund 90 Audio-Apps (zahlreiche Hörfunksender sowie u.a. auch Amazon Music, Apple Music, Deezer und Spotify) sowie 60 Video-Apps (neben TV-Sendern auch Amazon Prime, Netflix, Sky und YouTube) abonniert. Jede Woche kommen derzeit rund 20.000 Abonnenten hinzu.

Auch die anderen Mobilfunker sind aktiv: Vodafone hat mit dem Video-Pass bereits nachgezogen, und es ist zu erwarten, dass auch o2 2018 sein Streaming-Angebot noch video-freundlicher gestalten wird. Dort wird bislang nach Erreichen des vertraglichen Datenvolumens die Übertragung auf 1 Mbit/s „gedrosselt“ – was aber ausreicht, um weiterhin Audiostreams zu nutzen.

Die Telekom konnte neben Bestandskunden, die für StreamON einen Vertragswechsel auf die aktuellen Konditionen durchführen müssen, auch zahlreiche Neukunden gewinnen. Mit Blick auf den relativ zementierten deutschen Mobilfunkmarkt erscheint dies der richtige Vorstoß zu sein, um Neukunden an das Premiumsegment heranzuführen und Marktanteile gutzumachen.

Allerdings schließt sich das Zeitfenster für dieses Alleinstellungsmerkmal bereits wieder. Vodafone hat nämlich nachgerüstet und in seine Red- und Young-Tarife über flexibel buchbare Pässe ein ähnliches Streaming-Angebot eingebunden.

Videostreaming-Flates kommen früher als gedacht

Videostreaming-Flatrates mit angepasster Videoqualität, wie sie T-Mobile US schon im November 2015 eingeführt hatte, kommen in Deutschland früher als erwartet. Bislang war davon auszugehen, dass die deutschen Mobilfunk­netzbetreiber ihre Geschäftsmodelle schützen, welche vornehmlich auf Preisdifferenzierungen für unterschiedliche Daten­volumentarife basieren. Zusatzerlöse wurden hier bislang durch manuelle oder automatische Nachbuchung von Datenvolumen generiert. Aufgrund der konsolidierten Marktsituation bestand nach Ansicht von Analysten kein Grund, das aktuelle Preis-Leistungsgefüge aufzubrechen.

Andere Ausgangslage in den USA

In den USA musste die Telekom nach dem 2014 gescheiterten Verkauf an den damals drittstärksten Anbieter Sprint als kleinster nationaler Wettbewerber Boden gutmachen. Nach Einführung einer Audio-Streaming-Flat im Jahr 2014 wurde in den USA Ende 2015 mit BingeON die erste mobile Video-Streaming-Flat gestartet. Mit Erfolg: Die Telekom konnte in USA ihre Marktposition von Platz 4 auf Platz 3 verbessern und den Vorsprung zum Konkurrenten Sprint weiter ausbauen. Mit derzeit rund 73 Millionen Verträgen ist T-Mobile US der größte Wachstumstreiber im Telekom-Konzern.

Druck zum Handeln in Deutschland gewachsen

Offenbar ist auch in Deutschland der Innovations- und Differenzierungsdruck für die Telekom so groß geworden, dass man als First Mover das bisherige Unterscheidungsmerkmal zum Festnetz – die Datenvolumenbegrenzung – aufweicht. Bemerkenswert auch deswegen, weil die Telekom ihre Spotify-Flatrate 2016 mit der Begründung eingestellt hatte, dass der inzwischen anfallende mobile Datenverkehr nicht mehr zum Preismodell (Revenue-Sharing mit Spotify) passe.

Neben dem Ende der Roaming-Einnahmen könnte der wachsende Erfolg der virtuellen Mobilfunkbetreiber ein Hauptgrund für diese neue Strategie sein. Diese verkaufen vornehmlich Verträge auf Basis von Vodafone- und o2/E-PLUS-Netzen und entziehen damit dem Telekom-Netz Kundenpotenzial. Mit der Fusion von 1&1 und Drillisch entsteht zudem ein Discounter-Schwergewicht im deutschen Markt, das über 20 bis 30 Prozent der Netzkapazitäten von o2 verfügen kann.

Der Trend zu den Streaming-Tarifen wird 2018 weiter anhalten

Es ist zu erwarten, dass Streaming-Flatrates bei einer Vielzahl der direkt bei Telekom und Vodafone neu abgeschlossenen Verträge mitgebucht werden. Auch o2 wird sein bislang eher auf unlimitiertes Audio-Streaming optimiertes Datenvolumenmodell (o2 Free) anpassen müssen, um im Premium-Segment mitzuhalten.

Damit scheint es, dass die deutschen Mobile Operator den Flatrate-Wettbewerb auf den Mobilfunk übertragen, um sich von den Discounter-Verträgen abzugrenzen. Streaming-Flatrates bringen allerdings nicht nur einen deutlichen Anstieg des Durchschnittsumsatzes pro Endkunde (ARPU), sondern unterstützen zugleich die Bindung der Kunden an die Festnetz-Videoangebote von Telekom und Vodafone. Hier setzen Netzbetreiber zur Differenzierung auf Vermarktungskooperationen mit Netflix und Sky und zunehmend auch auf exklusiven Content. So hat die Telekom nicht nur Sportrechte im Programm, u.a. Basketball und Eishockey, sondern auch „Telekom-Originals“ – exklusive Serien-Inhalte, darunter die Emmy-gekrönte US-Serie „The Handmaid’s Tale“.

Aktuelle BNetzA-Entscheidung beschleunigt den Prozess

Bereits im Oktober 2017 hatte die Bundesnetzagentur der Deutschen Telekom mitgeteilt, dass die derzeitige technische und vertragliche Ausgestaltung des StreamON-Angebots den Vorschriften der EU über das Roaming und die Netzneutralität widersprechen. Nun folgte im Dezember die Entscheidung der BNetzA, dass bei Stream-ON die Videoqualität nicht durch die Telekom gedrosselt werden darf und das Angebot den Telekom-Kunden auch im europäischen Ausland unterschiedslos zur Verfügung stehen muss.

Damit sieht die Deutsche Telekom die wirtschaftliche Grundlage des Angebots zu den aktuellen Konditionen gefährdet und will Widerspruch einlegen. Ohne eine Runterskalierung der mobilen Videostreams auf DVD- statt HD- oder Ultra-HD-Qualität entfallen für die Telekom wesentliche Möglichkeiten des Traffic-Managements sowie der Differenzierung zu Festnetzangeboten.

Die Entscheidung der BNetzA könnte dazu führen, dass die Telekom ihr mobiles Streaming-Angebot in Deutschland gegen die eigene Strategie bzw. früher als notwendig weiter aufwerten muss.

Wann kommen echte mobile Flatrates?

Perspektivisch stellt sich die Frage, ob nach der nun erfolgten Herausnahme des datenintensiven Videostreamings aus der Volumenbegrenzung als nächstes auch echte mobile Flatrates in Deutschland eingeführt werden. Mit einer solchen Strategie positioniert sich in den USA derzeit der Anbieter Sprint als Nr. 4 im Wettbewerb gegen AT&T, Verizon und T-Mobile US.

Derzeit können die Flatrates von Telekom und Vodafone nicht via Tethering auf Drittgeräten (Tablets/TV-Geräten) genutzt werden. Anders in den USA: Hier bietet T-Mobile US bereits ein Tethering der LTE-Verbindung für die Netflix-Nutzung auf Fernsehern und Tablets an. In den USA betreibt die Telekom jedoch auch kein Festnetzgeschäft.

In Deutschland könnte jedoch die 2018 geplante Versteigerung der 5G-Frequenzen bei 2 GHz und 3,5 GHz ein neuer Treiber sein: Sollte dadurch bspw. ein neuer, vierter Netzbetreiber in den Markt einsteigen, wären mobile Flatrates zur Kundenakquise sicherlich eine naheliegende Option.

Schaut man dann auf die aktuelle Einführung von LTE-Advanced-Pro (4,5G), wo durch Carrier-Aggregation Datenraten von 600 Mbit/s pro Zelle möglich werden und die Mehrantennten-Technologie (MIMO) hohe Datenraten für viele Nutzer gleichzeitig verfügbar macht, könnten Mobilfunkanschlüsse in Ballungsräumen bald zur echten Festnetzalternative werden.

Dr. André Wiegand, Geschäftsführer und Partner Goldmedia

Der Artikel ist Teil des Goldmedia Trendmonitors 2018. Goldmedia gibt im Trendmonitor alljährlich in Form von Analysten-Kommentaren einen Ausblick auf relevante Trends in den Bereichen Medien, Internet und Telekommunikation des kommenden Jahres in Deutschland. www.Goldmedia.com
Der Artikel wurde erstveröffentlicht bei infosat.de

“How We Like It (The Take Off!)” Featuring Dinco D x C “Boogie” Brown @DincoD

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Song of the Day for Prime Members by Amazon Music, on Amazon Echo http://amzn.to/1V2WeBm

2017 was a defining year for the streaming industry. As Spotify began to spread its wings and pull away from other music streaming services, Amazon Music quietly gained ground in the streaming space. With more than 20,000 votes for this year’s Dance Music Awards, we are pleased to announce the most popular streaming services from

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Teniendo en cuenta la popularidad de plataformas de música en streaming como Spotify o Apple Music, la mayoría de nosotros hemos dejado de almacenar archivos MP3s. Teniendo esto en cuenta no nos sorprende que Amazon haya decidido abandonar su suscripción de almacenamiento de música en la nube, un programa con el que los usuarios podían subir y escuchar sus propios archivos en MP3.
Tal y como afirman desde Amazon, los miembros del plan gratuito dejaron de poder subir sus archivos MP3 con Amazon Music desde el pasado 18 de diciembre. Aun así, la plataforma seguirá aceptando nuevas suscripciones de pago hasta el 15 de enero de 2018, por lo que todavía es posible almacenar hasta 250.000 archivos MP3 en los servidores de la compañía si decidimos pagar por el plan premium.
Aunque ya no es posible subir música de forma gratuita, las canciones que los suscriptores del modelo gratuito subieron en su momento seguirán estando disponibles para su streaming y descarga hasta enero de 2019, al igual que para los usuarios del plan de pago. La diferencia es que los usuarios del plan de pago sí que podrán seguir subiendo canciones hasta que llegue el momento del cierre definitivo.
Llegados a este punto es importante tener en cuenta que esto no significa que los productos Amazon Music o Amazon Music Unlimited hayan sido cancelados. En lugar de ello, hablamos solo de la opción de subir nuestros archivos de música personales a la plataforma. Recordemos que plataformas como Google Play Music todavía permiten la subida de 50.000 canciones de manera gratuita.
Fuente: AmazonTechcrunch.

Amazon Music ya no permitirá subir nuestros propios archivos MP3 Teniendo en cuenta la popularidad de plataformas de música en streaming como Spotify o Apple Music, la mayoría de nosotros hemos dejado de almacenar archivos MP3s.

My Women Rule playlist has been helping me get through these gray days.  

Big Thief, Waxahatchee, Girlpool, Palehound, Santigold, Samantha Crain, Julie Byrne & Phoebe Bridgers

I’ll probably keep adding to it when I find super amazing songs that I need to hear everyday :D

Check out my playlist on Amazon Music: Women Rule https://music.amazon.com/user-playlists/65ee5faa0b714ab6994a9ef31c14914fsune?ref=dm_sh_lahzfFnXEboZWMe9U4Vf0TJ9R